Geschichte des Golf Clubs Baden-Baden e.V.

Der Golf Club Baden-Baden macht Golfgeschichte

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Damenwettläufe in der Rennwoche auf dem Golfplatz Baden-Oos

Der Golf Club Baden-Baden ist der drittälteste Club in Deutschland. Bereits 1893 beschloss Reverend T. Archibald White zusammen mit einem amerikanischen Konsul a.D. - vermutlich Colonel Bogey - in Baden-Baden das Golfspiel einzuführen. 1901 war es dann so weit: Gleich neben dem Bahnhof in Baden-Badener Stadtteil Oos wurde der erste Golfplatz eingeweiht. Die heutige Anlage am Fuße des Fremersberg entstand 1927/28.

Großer Golfpreis der Nationen

Vom 26. - 27. August 1936 gibt sich "der Deutsche Golfverband die Ehre zur Teilnahme am Großen Golfpreis der Nationen" nach Baden-Baden einzuladen. Diese Einladung zu den "Nacholympische Spielen" erging an 36 Länder in allen Erdteilen. Als 1. Preis gab es einen mit Berstein besetzten Teller, den Internationalen Golf Cup des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler. Dieser wollte ihn selbst übergeben, doch als er erfuhr, dass das deutsche Team vom englischen geschlagen war, zog er es vor, der Siegerehrung fern zu bleiben.

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Das ist eine BU

1. England:
A. L. Bentley     73  74  70  75  292
T. J. Thirsk       70  70  65  65  270  = 562

2. Frankreich:
M. Carlhian       72  71  68  66  277
J. Leglise          76  73  69  71  289  = 566

3. Deutschland:
L. v. Beckerath  68  67  72  71  278
C. A. Hellmers   75  72  76  73  296  = 574

Während des Krieges hatte das französische Militär den Platz beschlagnahmt, der Club musste den Betrieb des Golfplatzes an die Bäder- und Kurverwaltung abgeben. Baden-Baden war einer der wenigen Golfplätze, die während des Krieges bespielbar waren.

Herzogliches Golfspiel

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v.l.n.r.: Herzog von Windsor, Dr. Inge Kienzle, Mr. Miller aus Amerika und Präsident Erich Eilebrecht-Kemena.

Bereits 1946 wurde aber der "Neue Golf Club Baden-Baden" gegründet. Viele interessanten Persönlichkeiten besuchten das schöne Baden-Baden und seinen Golfplatz. 1953 begrüßte Präsident Erich Eilebrecht-Kemena den Herzog von Windsor zu einer "königlichen" Runde.

Ryder Cup

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Raymond O'Brian (links), Manager der Ryder Cup, Spieler Dave Douglas (Mitte) und Jim Turnesa (rechts)

Im gleichen Jahr zeigten die Ryder Cup Spieler Jim Turnesa und Dave Douglas ihr Können während einer "Golf-Klinik" wie wir es heute nennen würden.Inzwischen wurde die Anlage mehrere Male umgebaut und wesentlich verbessert. Großen Schaden richtete der Orkan "Lothar" am 26. Dezember 1999 an. Allerdings, so ist im Nachhinein festzustellen, hat er dem Platz auch manch Gutes angetan. Herrliche Ausblicke in die Landschaft machen das Spiel zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Inzwischen ist mit Prof. Dr. med. Hans-Jörg Augustin der 15. Präsident und zusammen mit seinem Vorstandsteam für das Wohlergehen des Club verantwortlich.

 

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